Am 15. Juli um 17.30 Uhr wird im Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei die Ausstellung über estnische Moorlandschaften von Kristina Popov eröffnet. Die Ausstellung wird von Hannah Beck-Mannagetta kuratiert.
Das Moor verwischt die Grenze zwischen Mensch und Natur und fordert uns auf, unsere Beziehungen und unseren potenziellen Austausch im posthumanen Zeitalter neu zu überdenken. “Hallo wie geht es dir“ ist eine künstlerische Intervention, die sich mit der Relevanz von Moorlandschaften als größten natürlichen CO2 speicher in Zeiten der Klima Krise auseinandersetzt. Auf einer kulturellen Erkundungsreise in die Moorlandschaften Estlands und Köpenicks fragen sich Moor und Mensch wechselseitig nach ihrem Befinden und entdecken ihre symbiotische Verbindung wieder. Das Projekt befasst sich mit der Bedeutung von Mooren als effektivsten Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume.
Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
im Forschungsverbund Berlin e.V., Müggelseedamm 310, 12587 Berlin
